Faulheit, Müßiggang, Nichtstun

Der, die, das

Diese Eigenschaften werden in unserer westlichen Hemisphäre getadelt und das sicher aus der christlichen Tradition heraus, in der es heißt: bete und arbeite.

Was steht auf alten Grabsteinen: Arbeit, Mühe, Plag und Fürsorge für seine Lieben ein ganzes Leben lang. Sein Leben war Arbeit und Fleiß bis zur letzten Stunde

ja, Arbeit adelt…nicht wahr?!

Dieses Verhalten hat sich gründlich gewandelt. Heute werden Wohlstand und Reichtum gerne zur Schau gestellt und großer Luxus bedeutet, andere für sich arbeiten zu lassen und sich dem Vergnügen, sprich dem Müßiggang hinzugeben. Gut, ein bißchen verrufen ist das immer noch, doch deshalb auch begehrenswert. Nichtstun wird erstrebenswert und sofort wieder vermarktet, damit jeder manipulierbare Mensch dann auch weiß, was er dann eben doch tun soll. Konsumieren eben.

Die Faulheit, das herrlich-gemütliche Tierchen und laß es wachsen und gedeihen, denn der Kopf arbeitet immer und gebiert die wunderschönsten Phantasien unmittelbar auch Kunst und Kulturelles.