Unser Denken ist vom Glauben an die technische Beherrschbarkeit vieler unserer Probleme geprägt. Denkmuster und damit starre Verkrustungen haben sich gebildet. Es wird z.b. in Dualismen gedacht: an und aus……0 und 1 (das Grundprinzip des Computers) Es gibt das Problem und wir entwickeln die Lösung. Aber wird diese Denkweise der Komplexität unseres Lebensraumes, der Beziehung zu Menschen untereinander und zu uns selbst gerecht?
Sollten wir unsere Denkmodelle nicht erweitern, und vom Grund, also von der Wurzel her neu zu begreifen versuchen?
Ein Beispiel: Verbrennungsmotoren in den Autos sind umweltschädlich. Die Lösung : Elektroautos oder wasserstoffbetriebene Autos zu bauen
Sollten wir uns nicht eher fragen, wie wir uns in Zukunft fortbewegen wollen?
Bzgl unserer Ernährung sollten die Fragen stehen, welche Nahrungsmittel fördern das Gedeihen unseres Geistes, unserer Seele und unseres Körpers und wie erzeugen wir sie im Einklang mit der Natur, die ja uns Menschen hervorgebracht hat.
Gibt es Fortschritt und Wertschöpfung nur indem wir natürliche Prozesse zu beherrschen versuchen? Haben wir Chaos, Orientierungslosigkeit, Panik und Untergang wenn wir loslassen?
„Macht euch die Erde untertan“ lese ich in der Bibel. Der Freibrief zu Ausbeutung, Unterwerfung und Herrschaft über die Natur, von der wir selbst ein Teil sind???
Wollen wir nicht endlich die Beherrschung verlieren?
Nun, das sind Gedankensplitter von mir. Unausgereifte, hingeworfene Überlegungen. Hab‘ wohl die Beherrschung verloren….
